Microsoft 365 Dienstprobleme (MO502273) – Stand 25.01.2023

[Update 11:35 Uhr] – Auch Intune und Defender for Cloud Apps scheinen betroffen zu sein. Es scheint, dass eine Änderung des WAN Routings seitens Microsoft zu den Problemen führt.

[Update 10:50 Uhr] – Microsoft meldet, dass der Fehler möglicherweise auf getätigte Änderungen der Netzwerkinfrastruktur zurückzuführen ist. Derzeit wird daher ein Rollback der Netzwerkeinstellungen durchgeführt.

Microsoft meldet derzeit Probleme mit ihren M365 Diensten. Der Incident mit der Bearbeitungsnummer MO502273 führt zu Problemen beim Zugriff auf diverse M365 Produkte.

Auch der Zugriff auf die Administrationsportale scheint problematisch zu sein. Laut Microsoft sind folgende Dienste betroffen:

Microsoft Teams
Exchange Online
Outlook
SharePoint Online
OneDrive for Business
Microsoft Graph
PowerBi
M365 Admin Portal
Microsoft Intune
Microsoft Defender for Cloud Apps, Identity and Endpoint.

Microsoft arbeitet derzeit an der Lösung des Problems.

Wir informieren euch über den aktuellen Stand auch auf unserem Twitter Account: https://twitter.com/consulting_blog oder auf der Statusseite von Microsoft: https://status.office365.com/

Zero-Trust-Implementierung mit Microsoft 365

Zero-Trust ist nicht mehr nur ein Schlagwort!

Ob als Basis-Anforderung von Cybersecurity-Versicherungen bis hin zu der Umsetzung von Best-Practices oder Zertifizierungen nach CIS, CISA, Tisax oder dem NIST-Framework.

In der neuen Post-COVID-Welt des hybriden Arbeitens ist es offensichtlich, dass das altmodische Sicherheitskonzept basierend auf Perimeter-Sicherheit nicht mehr ausreichend ist. Wir sprechen hierbei eher von einer dezentralen Belegschaft, welche von nicht vertrauenswürdigen Netzwerken auf Unternehmensressourcen zugreifen soll.

Die Perimeter-Sicherheit basiert darauf, dass sich Unternehmen gegen den externen Zugriff durch Firewalls und Virtual Private Networks (VPN) geschützt haben.

Nur Netzwerktraffic und Zugriffe, die von außen erfolgen, sind potenziell gefährlich und müssen dementsprechend analysiert und beschränkt werden.

Diese Konzepte haben den gewaltigen Nachteil, dass sobald jemand in das Firmennetz eingedrungen ist, kaum noch Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sind. Zudem berücksichtigen diese Konzepte die Tatsache nicht, dass ein erhebliches Bedrohungspotential von den eigenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ausgeht.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erwarten, überall, jederzeit und auf jedem Gerät zu arbeiten. Damit verliert die Perimeter-Sicherheit an Wirkung und Bedeutung.

Im Rahmen unserer Tätigkeiten als Microsoft Consultants bemerken wir häufig, wie viele Unternehmen sich weiterhin ausschließlich auf den Schutz durch Firewalls, Anti-Virenscannern etc. verlassen. Der folgende Blog soll daher mehrere Phasen einer Zero-Trust-Implementierung berücksichtigen.

Phasen der Implementierung:

User Access and Identity

Bevor ein Benutzeraccount versucht auf eine Ressource zuzugreifen, müssen Sie folgendes berücksichtigen:

  • Die Identität muss mit einer starken Authentifizierung verifiziert werden (MFA/Passwordless).
  • Sicherstellen, dass der Zugriff konform und typisch für diese Identität ist.
  • Die Grundsätze des geringstmöglichen Privilegs beim Zugriff befolgen.

Nachdem die Identität verifiziert wurde, können wir den Zugriff dieser Identität auf Ressourcen anhand von Unternehmensrichtlinien, laufenden Risikoanalysen und anderen Tools kontrollieren. Hierzu nutzen wir Conditional Access.

Zum Glück ist eine schnelle Zero-Trust-Implementierung relativ einfach, wenn Sie Microsoft 365 verwenden.

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